Martinsumzug am 9.11.2012

Wenn viele Hände mithilfen, ein leckerer Duft von Kinderpunsch, Gebäck und Kerzen durch die Schule zieht und der Posaunenchor Laternenlieder spielt – feiern wir unser Martinsfest.

Es ist uns sehr wichtig, jedes Jahr den Gedanken an Nächstenliebe und soziales Miteinander wach zu halten. Das Nachfühlen, das Mitfühlen  ist eine entscheidende Triebfeder für den Wunsch nach Gerechtigkeit. Wenn wir unsere Kinder  zu Menschen erziehen wollen, die einen Blick für die Ungerechtigkeit in der Welt haben, dafür ein Stück Verantwortung übernehmen wollen und bereit sind zu teilen, dann müssen wir sie in ihrer Fähigkeit unterstützen, mit anderen zu fühlen.

Die Martinsgeschichte, die von der Klasse 3 und dem Chor gespielt und gesungen wurde, ließ uns nachdenken über Themen wie Empathie und Rücksichtnahme, Helfen und Solidarität. Für die Kinder sind wir Erwachsene die entscheidenden Vorbilder:  Papa steht in der Bahn für die gebrechliche alte Dame auf. Mama gibt dem Bettler etwas in seine Schale, die Schule unterstützt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Nach dem Theaterstück zog ein langer Lichterwurm durch die Straßen. Während des Laufens und während des anschließenden gemütlichen Beisammenseins in der Schule kamen die Eltern ins Gespräch, von der Geschichte berührt und mit gemeinsamem Erleben beschenkt.

Unser Dank gilt dem Förderverein, den Eltern, Pferd und Reiter, dem Posaunenchor und allen Helfern rings um unser Fest.