Gemeinsam gegen Mobbing – EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN

In der Woche vom 15.-19.2.16 besuchte uns der Polizist Peter Lorenz von der Polizeidirektion Heilbronn. Er arbeitete mit uns  zu den Themen „Umgang mit Fremden“ und „Mobbing“. Die Eltern konnten sich bei zwei Elternabenden ebenfalls zu diesen Themen informieren.

Das haben die Schüler danach geschrieben:

Enrico: Heute hat der Polizist Peter Lorenz uns etwas über Mobbing erzählt. Was passiert, wenn man Mobbingopfer ist oder wenn man Mobber ist. … Er hat mit uns Szenen nachgespielt, wie man sich z.B. gegenseitig hilft. Er hat uns die Geschichte der drei Musketiere erzählt und einen schönen Spruch gesagt: Einer für alle und alle für einen. Zum Schluss haben wir noch überlegt, was man machen kann, dass es erst gar nicht zu Mobbing kommt.

Silas: Heute kam Peter Lorenz zu uns, er ist ein Polizist. Er hat uns alles über Mobbing erzählt. Als erstes hat er uns erklärt, dass Streitereien oder kleinere Konflikte noch kein Mobbing sind.

Johanna: Herr Lorenz hat uns die Zeichen von Mobbing gezeigt: 1. Ausgrenzen, 2. Gewalt und Bloßstellen, 3. es dauert mehrere Monate! Und er hat uns gezeigt, wie wir uns verhalten müssen: 1. Wegrennen ist Selbstschutz, 2. Ironische Sachen sagen wie „Wow, bist du cool!“ 3. Auf das Kinn schauen, dann denkt der Mobber, man schaut ihm in die Augen, 4. Laut seine Meinung sagen. Zum Schluss durften wir Regeln gegen Mobbing schreiben. Meine war: Behandle andere immer so, wie du selber behandelt werden willst!

Samuel: Mobbing ist Erpressung und Beleidigung und immer geheim. Mobbing vermeidet man durch Zusammenhalt der Klasse, durch Freundschaften, wenn man Prügeleien und Streit aus dem Weg geht und wenn man anderen hilft.

Philine: Das habe ich heute über Mobbing gelernt: 1. Man soll nicht einfach nach Hilfe rufen, sondern man soll es so machen: Sie mit dem roten T-shirt und der Brille, können Sie mir helfen? 2. Wenn fünf Kinder auf dich zugehen, dann soll man zu anderen Kindern oder Gruppen rennen. 3. Wenn meine Freundin gemobbt wird, dann soll ich ganz viele Freunde zusammensuchen und dann zu den Mobbern gehen und sagen „Lass meine Freundin in Ruhe!“ 4. Man sollte nicht alleine zur Schule laufen. 5. Man soll nie die Arme vor den Körper halten und nach unten schauen. 6. Man soll ganz laut sagen „Lass mich in Ruhe“ und man soll auf die Nase schauen oder auf den Mund oder auf den Haaransatz.

Jeremias: Mobbing gibt es in verschiedenen Formen, Mobbing mit körperlichen Verletzungen und Beleidigungen. Das ist das normale Mobbing und es gibt Cybermobbing. Cybermobbing geht über den Computer. Mobbing funktioniert so: Der Mobber sucht sich ein kleines oder schüchternes Opfer aus und fängt an zu mobben. Dabei gibt es sozusagen die Hosenkacker, die immer Angst vor dem Mobber haben, dass sie selbst gemobbt werden. Also gehen sie zu dem Mobber und helfen ihm beim Mobben. Es gibt noch Zuschauer, Wegschauer und Nichtwisser. Die Zuschauer finden das lustig und helfen dem Opfer nicht. Die Wegschauer wollen das gar nicht sehen und die Nichtwisser wissen gar nicht, dass überhaupt gemobbt wird.