Waldtag am 9.10.2013

Es hat schon eine gewisse Tradition, dass die Grundschule Stetten einen Schultag in den Wald verlegt. Gemeinsam mit 12 Förstern bzw. angehenden Förstern waren die Klassen unterwegs, durchstreiften den Stettener Wald rings um den Waldlehrpfad und lernten an verschiedenen Stationen die anfallenden Waldarbeiten, die Arbeit der Förster kennen und bekamen die spannende Frage beantwortet: Wer wohnt denn nun im Wald?

Mit Förstern durch den Wald gehen heißt aber vor allem auch, Augen auf für Kleinigkeiten, Fragen am Wege: Wie kann man mit Eicheln und Grashalmen Musik machen? Warum fallen scheinbar gesunde große Bäume einfach um? Warum wachsen die vielen kleinen Eichen nicht alle in die Höhe? Was macht ein Jäger auf seinem Hochsitz?  Warum muss man Bäume vor Rehen schützen? Wie groß werden eigentlich Wildschweine? Warum lassen die Bäume im Herbst ihre Blätter fallen?

So kamen die Kinder nach einem intensiven Lernvormittag hungrig und dustig an der Grillhütte an und wurden dort mit Würstchen und Getränken empfangen. Man sah es den Kindern an, wie lecker alles schmeckte.

Auf dem gemeinsamen Heimweg wurden auf einmal ganz andere Themen besprochen als auf dem Hinweg: Wissen wurde ausgetauscht, die müden Beine bedauert.

Wir möchten uns sehr herzlich bedanken bei den Förstern, vor allem bei Herrn Hey für die sehr gute Koordination und bei der Stadtverwaltung, die Essen und Trinken spendierte und Tische und Bänke zur Hütte transportierte (Frau Schmid, Herr Krieg und Team). Dass Herr Hauser kurz vorbeischaute, freute die Kinder und uns.

Gemeinschaftserlebnisse in dieser Art, alle Schüler gemeinsam zu einem Thema unterwegs, bereichern nicht nur Vor- und Nachbereitung des Themas Wald sondern schaffen eine Lernatmosphäre, die noch lange nachklingt. Dabei von Erwachsenen begleitet und umsorgt zu werden ist etwas Besonderes.